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18Feb2014

Jetzt bin ich seit einer Woche wieder zu Hause. Mein Auslandssemester ist um und meine Reise auch vorbei. Nun befinde ich mich also wieder in der Realität und Kalifornien fühlt sich tausende Kilometer weit entfernt an. So gern ich meine Zeit an der Westküste Amerikas ins Endlose verlängern hätte, so sehr genieße ich es doch auch meine Freunde und meine Familie wieder zu sehen!

 

Die letzte Woche in Carlsbad war noch einmal richtig schön. Die Eltern haben sich LA und den Joshua Tree Park angeschaut und ich habe noch einmal meine Freunde gesehen und die Zeit in Carlsbad genossen. Auch die letzte Woche verging wie im Fluge!

 

25 Jahre verheiratet - WOW! Zum Frühstück zur Silberhochzeit gab es Sekt, Camembert und Erdbeeren bevor die Eltern sich auf ihre Campingreise zum Joshua Tree Park aufmachten.

Mutti u Paps gefiel es im Joshua Tree Park genau so gut wie mir damals!

Mutti aufm Potato Chip Rock unweit von San Marcos, wo die Eltern nach ihrer Joshua Tree Park Reise heraufkletterten und wo Emi u ich anderthalb Monate zuvor auch drauf saßen.

Hier war ich mit Kine und Steffen am Pacific Beach von San Diego den Sonnenuntergang anschauen.

 

Zugang zum Strand von Carlsbad. 

Hier stand ich ewig und wollt meinem Carlsbader Strand den Rücken nur so ungerne zudrehen. Wir fuhren am 7. Februar nach San Diego um dort die letzte "Nacht" zu verbringen, da unser Flieger schon morgens um sechs starten wird.

Unser letzter kalifornischer Sonnenuntergang auf Coronado Island.

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Unser Flieger hob ab als die Sonne über San Diego aufging und ein neuer Tag in der Küstenstadt begann.

In New York schien es ein wenig frischer als in SD zu sein. Hier hatten wir unseren Zwischenstop bevor es weiter nach Berlin ging.

..und eine geniale Aussicht auf Manhatten. Links, wo so viele Lichter zu erkennen sind, sieht man den Times Square.

Ohhhhhhhhh wie überrascht ich war an einem SONNTAG MORGEN um 7:30 so viele strahlende und vertraute Gesichter zu sehen. Eine bessere Ankunft auf dem kalten deutschen Boden hätte ich mir wirklich nicht wünschen können.. was hab ich für tolle Freunde (und natürlich Geschwister!!).

..nur eine war zu müde um zum Flughafen zu kommen. Traaabi.

 

Meine Unimädels!Motorradkluft!Frühstück mit Mia Karaokebar mit meinen Abifreunden!die kleine Lotte und Gabi zu Besuch!Pizza essen mit Klippsteinendlich wieder sport!!!Grünheide ist doch okay!

Meine erste Woche hier in Deutschland im Kurzüberblick! Mhh.. und das ist jetzt wohl mein letzter Eintrag zu Karo-in-Kalifornien. Das fühlt sich komisch an und da merke ich, dass ich ja noch austesten muss, ob Kalifornien wirklich der schönste Ort zum wohnen war oder ob es noch bessere Plätze auf unserem Planeten gibt. Das heisst dann wohl auch, dass dieser Blogeintrag nicht der Letzte war... ;)

Back in SD

02Feb2014

Die letzte Woche haben wir hier in der San Diego Gegend verbracht, besser gesagt in Carlsbad. Nachdem wir eine Nacht am Lake Havasu geschlafen haben fuhren wir 5 Stunden bis nach San Diego um dort erst einmal zwei Nächte zu verbringen. Am zweiten Abend schauten wir uns ein Konzert von David Garret an, welches wirklich genial war! Der Mann beherrscht diese Geige als würde sie zu seinem Körper gehören und begeistert mit jedem gewählten Genre. Wir waren echt beeindruckt und hatten einen schönen Abend im Balboa Theatre. In Carlsbad fanden wir ein Ferienapartment nahe am Wasser und in Downtown. Von hier aus haben wir es ruhiger angehen lassen und ich habe mich auch mal mit meinen Freunden hier getroffen. Heute waren wir an der Küste wandern und haben genossen, dass es nach zwei Tagen mit sehr mittelmäßigem Wetter wieder schön sonnig war!

 

Auf dem Weg nach SD sind wir durch endlose Landschaften gefahren und befanden uns plötzlich in einer Sanddünen in der das (Quad-)Leben tobte!! Überall waren Zelte und Leute fuhren wie die Kaputten mit Quads, Bikes und anderen Maschinen über die Sandwdünen! 

Nachdem wir 100 Meilen keine Tankstelle mehr gesehen hatten, mussten wir das Oldsmobile mit sehr teurem Trank füttern. Zwei Tage zuvor haben wir noch für 2,99 Dollar pro Gallone getankt und nun für mehr als Doppelte!

Dafür gabs Tankservice und Benzin frisch vom Fass.

 

Strahlender Paps in einem Restaurant in SD. Mutti hatte ihm die Karten zu Weihnachten geschenkt.

David Garret in Action. Mitreissender Typ.

Mutti und ich in der Garret-Pause.

Am nächsten Morgen sind wir auf einen Flugzeugsträger, der auch im Vietnamkrieg im Einsatz war. Eigentlich wollt ich nicht auf dieses Geschoss, da ich dem Militär noch nie so offen gegenüber stand und vorallem den amerikanischen Patriotismus nicht ausstehen kann. Die geballte Ladung kann man sich dann quasi auf so einem amerikanischen Kriegsschiff abholen. 

Paps war vor allen von den Fliegern, der Technik und dem Geschichtlichen hinter dem Schiff beeindruckt und die Ausstellung war auch sehr gut gestaltet und es gab viel Erklärungen und hilfsbereites Personal.

Da sitzte ich gerade auf einem Schleudersitz von so einem Flugzeug. Schon krass sich vorzustellen, dass man im Notfall aus dem Flugzeug geschleudert werden kann. 

 

Danach fuhren wir schon Richtung Carlsbad und Paps springt seitdem täglich mehrmals ins Wasser (auch wenn es wolkig ist und das Wasser frühlingshafte Ostseetemperatur hat).

Paps freundet sich auch mit einem kalifornischen Pelikan an..

Auf dem Pier von Oceanside habe ich mich für ein paar Stunden mit Kine und Steffen getroffen und mich so gefreut sie wiederzusehen! Am Freitag luden sie ein paar andere Freunde und mich dann in ihr Kino ein, welches sie bei sich in der Nähe immer mieten können. Es war fast so, als würde ich hier noch studieren und wäre nur zwei Monate zum Reisen weg gewesen!

 

Doof, wenn man sich so ein kleines Haus kauft und doch so nen großes Auto haben mag..

Gestern waren wir schön etwas nördlich von San Diego wandern.

Im Hintergrund sieht man La Jolla, wo wir abends den Sonnenuntergang schauten.

Untergehende Sonne bei La Jolla.

 

Heute waren die Eltern in LA, ich hab etwas Sport gemacht, war beim Friseur und Einkaufen und denke nun, dass die Eltern bald zurück kommen! Schon ein komisches Gefühl, dass meine Zeit hier schon in einer Woche vorbei sein soll...

Die Reise ins Landesinnere

24Jan2014

Die letzten Tage waren wieder voll mit neuen Eindrücken. Wir fuhren von der Hochebene, wo auf den Gipfeln neben uns Schnee lag zu dem heissesten Ort der Welt, welcher viele Meter unter dem Meeresspiegel liegt - dem Death Valley. Hier stieg um 1913 die Temperatur auf 57 Grad an und bildete den weltweiten (gemessenen) Hitzerekord! Durch die riesigen Gebirgszüge um das Death Valley herum, regnen sich die Wolken schon lange vorher ab und kaum Niederschlag schafft es bis ins Valley hinein.

Ewig lange Straßen führten uns von der Hochebene zum Death Valley.

Einige Joshua Tree Bäume gab es hier, die mit der Zeit wieder weniger wurden und letztlich ganz verschwanden.

Viele Serpentinen führten uns über Gebirgsketten...

...und schließlich unter den Meeresspiegel. Hier war es heiss, trocken und relativ vegetationslos.

Das schöne daran neben der Saison zu reisen ist, dass man fast überall alleine ist, wo sich sonst viele Reisewütige tümmeln.

Ausgetrockneter Salzsee im Death Valley.

Nach dem Death Valley fuhren wir nach Las Vegas. Also quasi von der absoluten Einsamkeit ins tobende Leben einer weltberühmten Party- und Glücksspielstadt.

 

Der nachgebaute Eifelturm.

Die Eltern vom Venetian.

Mutti in Venedig.

Braut und Bräutigam kurz bevor sie ihre Ehe mit einem Ja-Wort bei einer Gondelfahrt besiegelten.

Faszinierende Wasserfontänenshow vorm Bellagio.

 

Am nächsten Tag fuhren wir in ein Indianerreservat und wanderten ein wenig herum, bevor wir weiter in den Zion Nationalpark fuhren.

Die Steine hier waren von vielen kleinen Löchern und Höhlen gemustert.

Ein typisches Bild: riesen Caravan mit (im Vergleich klein wirkendem) Truck. Und auf dem Truck noch ein Quad.

Wir wanderten auf einen fast 200 Meter hohen Berg aus Sandstein und hatten einen schönen Ausblick über die Landschaft hier.

Vorallem von den steil abgehenden Kanten konnte man gut gucken!!

Höhlenmenschen gab es hier auch.

Meine lebensmüden Eltern - mit mir auf so einen gefährlichen Berg zu klettern...

Am späten Nachmittag kamen wir im Zion Canyon National Park in Utah an. Man, war es schön dort. Wir waren richtig traurig, dass wir nur ein paar Stunden Zeit hatten den Canyon zu erkunden.

Ein Wasserfall von oben, als wir im Canyon ein wenig langwanderten.

Spiegelung der Abendsonne im Wasser.

Malerische Landschaft.

 

Am Abend kamen wir noch im Bryce Canyon an unserem Motel an und froren bei den dortigen minus 12 Grad! 

Eine natürliche Brücke.

Wunderschöne viele Sandsteintürme zeichnen den Bryce Canyon aus. Wir waren beeindruckt über die Aussicht und wanderten ein wenig am Canyon entlang.

Auch die mit "closed" bezeichneten Strecken verschonten wir nicht.

 

Am selben Abend fuhren wir noch drei Stunden weiter nach Page, wo der Colorado River durchfließt und es weitere schöne Canyon zu besichtigen gibt.

Wie eine Hufeisenform schlengelt sich der Fluß um den 300 Meter hohen Felsen.

Am Nachmittag wanderten wir durch den Antelope Canyon, der auf dem Land der Navajo Indianer liegt und auch von diesen betrieben wird. Ein junger Navajo führte uns durch den Canyon, der vor Millionen von Jahren durch Wasser ausgespült wurde.

  Kaum zu glauben, dass unter diesem kleinen Spalt so eine interessante Welt noch liegt!

In Page gibt es eine 80 Meter hohe künstliche Staumauer, die zur Wasser- und Energiegewinnung dient und den Colorado River so anstaut, dass im Canyon ein richtiger See entsteht!

Durch die Trockenheit der letzten Jahre und den hohen Verbrauch an Wasser sank der Wasserspiegel jedoch drastisch ab.

Als die Sonne unterging fuhren wir los in Richtung Grand Canyon, wo unser nächster und letzter bedeutender Stop war.

 

Um 10 Uhr am nächsten Morgen ging unser Flieger, der uns einen genialen Überblick über den Grand Canyon verschaffte!

UND wer durfte neben dem Piloten sitzen??

ICH!! Das war genial!

Aber Mutti war in der zweiten Reihe auch ganz glücklich.

Der Colorado River, wie er sich durch den Canyon zieht.

Nach dem Flug fuhren wir mit dem Auto die wichtigsten Aussichtspunkte im Grand Canyon National Park ab und wanderten ein Stück nahe der Kante entlang.

Nachdem wir die letzten Tage immer wieder hohe Gebirge, schöne Seen und große und kleine Canyon gesehen haben, dachten wir fast, dass es uns garnicht mehr sooo beeindrucken kann den Grand Canyon zu beschauen. Doch die Weite hier beeindruckte uns doch aufs Neue!

Und sehr große schwarze Raben gibt es hier!

Die Canyon gehen rund 1,6 km in die Tiefe, da darf man nicht so nah an die Bergkante gehen!

Und heute, also an unserem zweiten tag im Canyon, wanderten wir noch einmal richtig in den Canyon hinein.

Reiter auf dem Weg nach oben, nachdem sie eine Nacht am Colorado River übernachtet haben.

Und eben sind wir noch ein kleines Stück der alten Route 66 langgefahren, da diese damals eine der schönsten Abschnitte gewesen sein soll.

Durch den Goldrausch entstanden viele Städte, die nach der Zeit wieder verlassen und zu kleinen Geisterstädten wurden. Die Ansiedlungen hier an der Route 66 und im Ort Oatman überlebten durch den Tourismus noch ein wenig länger, bis der Abschnitt der Route mit einem neuen Highway ersetzt wurde und die Touristeneinnahmen fehlten..

Nun sind viele Häuser leer, die Straßen wie ausgepfegt und alles schaut sehr trostlos und einsam aus.


Jetzt sind wir in einem Ort namens Lake Havasu, von dem wir morgen früh weiter Richtung San Diego fahren.

Der nördlichste Teil der Reise

19Jan2014

Nachdem wir noch einen Tag im Sequioa National Park verbracht haben, sind wir weiter in den Norden gefahren. Einen Tag haben wir noch im Yosemite Nationalpark verbracht, wo wir uns mit Diania getroffen haben. Diana war die Frau von dem Pärchen, wo Emi, Svenni, Tim und ich damals in West Point geschlafen hatten und mit denen wir den ganzen Abend lang quatschten und uns anfreundeten.  

Im Yosemite Park war es schon sehr frisch im Schatten und so entschieden wir uns für eine Route, die zwar durch den Wald führte, aber nicht im Schatten der riesen Berge gelegen war.

Diana hat von Freunden von einer Route gehört, welche abseits des Weges zu einem geheimen Wasserfall führt und natürlich wollten wir dort unbedingt hin. Der Weg dahin war genial und führte uns über große Steine an einem kleinen Fluß entlang.

Nach einer weiteren halben Stunden Laufen, war der große Wasserfall schon gut zu hören und wir immer wieder beeindruckt von der schönen Landschaft um uns herum.

Da ist er! Nur von einem Winkel aus konnten wir den Wasserfall sehen und mussten dafür auf einen sehr großen und nassen Stein klettern, aber wie er in das türkisblaue Wasser fiel war er wirklich schön anzusehen. Und im Hinterkopf zu haben, dass wir ihn nur durch einen Insidertipp finden konnten, ließ ihn noch mal mehr besonders aussehen.

Diana mit uns nahe des Wasserfalls.

Der kleine Fluß in den der Wasserfall fließt. Es hat so Spaß gemacht von einem Stein zum andern zu springen.

Zurück auf der eigentlichen Wanderroute.

Der Mirror Lake, der relativ ausgetrocknet ist, doch trotzdem noch seinem Namen alle Ehre macht.

 Hier gab es vor ein paar Jahren mal einen dollen Steinrutsch, der einfach einen Teil des Waldes niederwalzte.

Wunderschönes Tier, wie es einfach am Wegesrand sitzt und einen anschaut.

Der Halfdome kurz vor Sonnenuntergang.

DAS LETZTE NUMMERNSCHILD: New Hampshire. Nun kann ich mich stolzer Besitzer von den Fotos der Nummernschilder ALLER amerikanischer Staaten bezeichnen. Sogar ein Foto von Rhode Island, Hawaii und Alaska habe ich!!

Nach der Wanderung sind wir zu Diana und haben bei ihr und ihrem Mann David in Westpoint gepennt. Die beiden waren so gastfreundlich und so lieb und ich hab mich so gefreut noch einmal nach Westpoint zu kommen, da ich das kaum für möglich gehalten hatte. Sie haben mir versprochen in Berlin einen Zwischenstop zu machen, wenn sie mal wieder zu ihren Verwandten nach Indien fliegen!

 

Nach einer kurzen Nacht sind wir zum 1 1/2 Stunden entfernten Lake Tahoe gefahren, der unser nördlichstes Ziel in Kalifornien darstellt. Der See ist wunderschön klar und ist der zwölfttiefste See der Welt.Nach 2 Stunden mussten wir schon weiter, da unser nächstes Ziel der Mono Lake noch einige Stunden Fahrt entfernt war.

Als wir durch einen Ort fuhren, habe ich ein Polizeiauto, welches die Sirene anhatte fotografiert und hatte ausversehen noch Blitz an, der hell und grell aus unserem Auto rausschoß. Kurze Zeit später fuhr das riesen Polizeiauto hinter uns und hielt uns an! Ahhh und waren die drei Polizeimänner unfreundlich und böse-guckend!!! Zum Glück sagten sie garnix wegen dem Blitz (puhh) und wiesen uns nur darauf hin, dass ich kein Nummernschild vorne habe und mein eines Bremslicht nicht ginge!

 

Abends kamen wir beim Mono Lake an, den wir am nächsten Morgen gleich erkunden wollten.

Der Monolake und die meterhohen Tufa, welche durch das aufsteigende Grundwasser und dessen hohen Calciumgehalt enstanden sind. Zu sehen sind diese Tufa nur, da der Wasserspiegel vom Monolake von 1942 bis 1982 um ganze 15 Meter sank, da der Großraum LA hier sein Trinkwasser herbezog! Wir fanden den See unheimlich beeindruckend, auch wenn es etwas trauriges hatte zu sehen, wieviel Einfluss Trinkwassergewinnung der Menschen auf so einen See haben kann.

Und da der See keinerlei Zuflüsse hat, ist das Wasser unheimlich salzig und änhlich wie beim toten Meer leben hier kaum Tiere im Wasser..

Kurz nach dem Monolake mussten wir feststellen, dass wir mit dem guten Oldsmobile nicht weiterfahren können. Die Bergtouren der letzten Wochen waren meinem Auto dann doch etwas zu viel gewesen und die Bremsbeläge waren runter. So schliff nun Metall auf Metall und das Bremsen wurden immer schlechter. Auch da wir uns gerade auf über 2000 Meter befanden und die nächsten abwärtsgehenden Straßen in Sicht waren, mussten wir einsehen, dass es zu gefährlich war weiterzufahren. Jaaa und durch unglaubliches Glück fanden wir dann doch schon bei der dritten Werkstatt jemanden, der die Teile vom nächstgelegenen Ort besorgen und bis zum Abend einbauen konnte. Ich konnt unser Glück kaum fassen, da wir uns momentan hunderte Meilen entfernt von richtigen Städten befinden und ich es als so unwahrscheinlich fand, dass jemand an einem Samstag Mittag alles geregelt bekommt.

Während wir warteten, dass die Bremsscheiben und Bremsbeläge gewechselt wurden, erkundeten wir den Ort Mammoth Lakes, welcher sich als schöner Skiresort rausstellte.

So spazierten wir um die zugefrorenen Seen in der Hochebene und genossen die schöne warme Sonne.

Die Twin Lakes von Mammoth Lakes.

Um halb 5 hatten wir mein Oldsmobile zurück und düsten fröhlich weiter. Nur 20 Minuten entfernt von Mammoth gab es heisse Quellen, die beeindruckend Qualm von ihren heissen Stellen in die Luft stießen.

Nun sind wir noch zwei weitere Stunden gefahren und in Lone Pine angekommen, bevor es morgen ins Death Valley und letzlich nach Vegas geht.

 


On the Road

15Jan2014

Seit dem letzten Blogeintrag ist wieder einige Zeit vergangen und auch viel passiert! Emi, Svenni, Tim und ich sind den Highway Number One an der Küste hinunter gefahren und wieder zurück nach San Francisco gedüst. Haben dort noch drei gemeinsame Tage verbracht bevor Emi nach Hause und Svenni und Tim noch einmal nach Las Vegas gereist sind. Die Eltern kamen letzten Donnerstag in San Francisco an und mit ihnen bin ich nun Nahe des Sequioa Nationalparks im Landesinneren von Kalifornien nachdem auch wir noch einmal den Highway Number One an der Küste entlang sind.

 

Beginn unserer Tour auf dem Highway Number One. Entspannte Seelöwen in Monterrey.

Steilküste und türkises Wasser 100 Meilen von SF entfernt.

ECHTE Delphine in freier Wildbahn! Und Wale haben wir auch gesehen.

Und ein echtes Eichhörnchen, welches gleich angerannt kam als wir das Auto parkten - HUNGER!!

Genießen der wunderschönen Aussicht beim Highway Number One.

Beim Big Sur hatten wir dann ein Quartier und haben den Sonnenuntergang auf einem Felsen genossen.

  Unsere kleine Hütte im Big Sur.

Der Julia Pfeiffer Park mit kleinem Wasserfall.

Die letzte Nacht bevor wir wieder hoch nach SF sind, haben wir bei einem Mann geschlafen, dessen Haus ein reinstes Kunstwerk war.

Quasi alles war hier selber gebaut und jeglichem Krimskrams von alten Rohren bis vermeintlichem Müll neues Leben eingehaucht. Man hätte stundenlang durch Haus und Garten gehen können..

 Und der kleine Hund vom Mann wollt trotzdem gern mit nach SF kommen!

 

Angekommen in SF hab ich mich gleich auf den Weg zum Flughafen gemacht und die Eltern abgeholt.

Und gleich die Stadt weiter erkundet..

 

Weniger als 24 Stunden nachdem die Eltern gelandet sind, fuhren wir alle nach Watsonville, welches nahe Santa Cruz an der Küste gelegen ist. Dort sprangen wir alle 6 aus einem Flugzeug! 

Mutti und Paps im Flieger.

Emi, wie sie aus dem Flugzeug fällt.

 Emis und mein Fallschirm kurz vor der Landung.

 Leider ist Svenni nicht mit drauf, aber hier sind zumindest 5 stolze Gesichter der Fallschirmspringer zu sehen!

Und wer richtig gezählt und sich gefragt hat, wie wir alle in Auto passten: in meinem Oldsmobile dürfen 6 Leute mitfahren!! So saßen wir zu dritt vorne und düsten ins 1,5 Stunden entfernte Watsonville und im nachhinein noch gemeinsam essen.

 

Der letzte Tag mit Emi, Svenni und Tim:

Emi und ich vor SF Downtown.

Vor über einem Jahr sah ich mal ein Foto von einem Mädchen auf einer Schaukel vor Downtown SF und hab mir damals so gewünscht, dass mein Auslandssemester in Kalifornien klappt und ich zu dieser Schaukel reisen kann.

Und der Wunsch ging in Erfüllung und die Aussicht und das Gefühl waren genial!

Emi oben auf dem Baum als Pandabär getarnt.

Die tolle Aussicht.

 

Nachdem ich Emi, Svenni und Tim verabschiedet habe, fuhr ich mit den Eltern weiter und den Highway Number One noch einmal hinunter.

 Sonnenuntergang und Whalewatching.

Paps Meisterfoto.

Gut erzogene Eltern.

 

Heute waren wir im Sequioa Nationalpark wandern, wo es wieder diese riesen Bäume gibt, die bis zu 3000 Jahre alt werden und die größten Bäume der Welt sind. 

 

 Unzähllige Serpentinen führten uns zu den Wanderrouten, welche knappe 2000 Meter überm Meeresspiegel lagen.Vorsicht ist geboten mit den vielen verschiedenen wilden Tieren hier.

 

Das schönste Auto der Welt, wie es im Stamm eines alten Sequioa Baumes parkt.

 Zwei Ameisenmenschen, die die Wurzeln eines Sequioa Baumes begutachten.

Der Abend, wie er sich über die Wipfel des Parkes zieht.

 

Kalifornien scheint so endlos zu sein.. die Landschaft und das Klima sind so vielfältig und können sich von der einen Stunde Autofahrt zur anderen schon so verändern. Vorgestern morgen lagen wir noch am Strand vom Morro Bay und ließen uns bei 25 Grad die Sonne auf den Bauch strahlen. Gegen Mittag fuhren wir 3 Stunden ins Landesinnere und waren letztlich von kleinen Schneefeldern und rießigem Gebirge umgeben. Generell ist dieser Winter in Kalifornien der Wärmste seit 100 Jahren.. zu unserem Glück, denn normalerweise würden hier in Mittelkalifornien nicht alle Straßen in den Gebirgen passierbar sein und die kleinen Schneefelder wären dann eher richtige Schneelandschaften. So können wir bei der Mittagspause doch mal unseren Pulli ausziehen und uns die Sonne ins Gesicht strahlen lassen, während neben uns im Schatten Eis und Schnee liegt.

Neujahr

06Jan2014

Heute sind wir in Santa Cruz angekommen, wo wir für eine Nacht einen Wohnwagen gemietet haben. Zu Silvester sind wir von Cambria hoch nach LA gefahren und haben dort zwei Tage verbracht. Und danach waren wir im Yosemite Park wandern und haben dort ein paar Nächte in einem Zelt verbracht.

 

Seelöwen in Cambria.

Silvester am Pier. Die Amis haben garnicht so gefeiert wie wir erwartet hatten. Nach Mitternacht sind alle schlagartig nach Hause gelaufen.. wir haben am Pier noch bis 2 Uhr getanzt und sind dann zum Hotel zurückgelaufen!

Hutmode von Emi und Svenni.Wir drei Mädels am 1.1.2014 vor der Golden Gate Bridge.

 

Am nächsten Tag sind wir zum wunderschönen Yosemite Park gefahren.

Unsere Hütte links.

Der Beginn unserer Wanderung zum Nevada und Vernal Fall, für die wir 1800 Meter erklimmt haben.

Zutrauliche Rehe.

Dadurch, dass Winter ist waren einige Routen gesperrt bzw mit Winterrouten ersetzt. Wir sind trotzdem lang und waren fast alleine auf dem schönen Wanderweg.

Emi und Svenja auf dem Gipfel des Nevada Wasserfalls.

Moosbewachsener Baum auf unserem Rückweg.

Nachts wurde es bitterkalt und wir froren in unserem kleinen Zelt.Am nächsten Morgen sind wir in den südlich Teil des Parks und haben Mammutbäume gesehen. Die Bäume werden bis zu 96 Meter hoch und können einen Umfang von bis zu 27 Metern erreichen. Bei dem Baum hier haben Menschen einen Tunnel gebohrt bis er dem vor einigen Jahren erlegen ist. Hier sieht man somit quasi nicht mal die ganzen Wurzeln des Baumes.

 Ein Sitzbaum.

 Gestern hatten wir eine geniale Unterkunft etwa 3 Stunden vom Park entfernt. Mit dem Pärchen saßen wir stundenlang und haben über Kulturunterschiede, Reisen und das Leben generell geredet. Die Frau hat uns liebevoll bekocht und ihr Mann immer wieder mit Wein (und extra gekauftem deutschen) Bier versorgt.

LA und Abfahrt

31Dez2013

Harley Cruiser aufm Highway (schlafen ihm die Arme nicht nach ner Weile ein?)

Am ersten Tag in LA sind Emi und ich zum Hollywoodzeichen gewandert, so wie ich es ein paar Wochen zuvor mit Svenni gemacht habe.

 Abends sind Emi und ich in die Cheesecake Factory. 

 Abends konnten wir bei Svenni zu Hause pennen, obwohl sie mit Tim in Santa Barbara war. Schlüssel hatte sie untern Stein gepackt!

 

Am Sonntag sind wir zum Venice Beach und sind im Sonnenschein an der Promenade entlangspaziert.

Bikinimode in Venice.

Tierische Nackenwärmer.

 

 

Heute morgen sind Svenni, Emi, Tim (Svennis Freund) und ich aus LA gestartet! Mein Oldsmobile hat unsere Unmengen an Gepäck erfolgreich verstaut und so haben wir uns auf unsere Reise begeben..

Pismo Beach. Eine Stunde vor Ankunft in Cambria (halber Weg zu San Francisco) haben wir Pause am Strand gemacht und uns den Sonnenuntergang angeschaut.

 Süßer kleiner Hund, der sich frech zu uns setzte und streicheln ließ!

Vorletzter Sonnenuntergang für dieses Jahr.

Aufbruch!

27Dez2013

Am ersten Weihnachtsfeiertag sind Emi und ich zum Mount Woodson gewandert, welcher ein paar Meilen östlich von Carlsbad liegt.

Blick ins 30 Kilometer entfernte Carlsbad.Nachdem wir auch am Heiligabend nicht richtig in die typische Weihnachtsstimmung kamen, gelang uns das bei der Wanderung bei 25 Grad und Sonnenschein auch kaum. Obwohl die zwei Tannenbäume auf dem Weg nach oben schön geschmückt waren!

Auf dem Gipfel haben wir Rast gemacht und die herrliche Aussicht genossen. Im Hintergrund sieht man schon ein bisschen San Diego und das Gelbglitzendernde ist das Meer.

Ein Stückchen weiter haben Emi und ich diesen besonderen Felsen entdeckt, bei dem man laut Klippstein "statische Bedenken" haben sollte. Ein Foto wars uns trotzdem wert!

 Abends sind wir dann auf den höchsten Berg von San Marcos gefahren, auf den ich schon seit meinen ersten Tagen an der Uni mal wollte.

Die weissen großen Gebäude bilden meinen Campus, links davon Sportfelder und der kleine graue Turm ganz links liegt Nahe dem Ralphs, bei dem ich immer geparkt habe um zur Uni zu laufen. Es war ein schönes, aber auch sehr komisches Gefühl nach meiner Zeit hier über meine Uni zu schauen, da nun alle weg sind und es irgendwie was trostloses hatte.

 

Am zweiten Weihnachtsfeiertag sind Emi und ich in den Balboa Park in San Diego und hatten wieder wirklich warmes Sonnenwetter. 

Abends sind wir dann in ein Drive-In Theatre, da wir unbedingt mal austesten wollten, wie es ist mit dem Auto bis vor die Leinwand zu fahren und wir es als typisch amerikanisch fanden.

Wir haben Anchorman 2 geschaut, wo wir vorher erst dachten, dass er etwas zu albern ist.. aber letztendlich hat er auf gute humorvolle Weise die amerikanische Medienberichterstattung in Frage gestellt.

 

Spät abends hieß es dann Koffer packen und mir wurde schon schwer ums Herz, all meine Sachen nun wieder in meine Taschen zu verstauen..

 Heute morgen haben wir dann Carlsbad verlassen..

Den Tag haben wir in Laguna Beach verbracht, wo die Strände schön von Felsformationen umrandet sind.

Emi und ich aufm Weg zum Sonnenuntergang. In Laguna Beach war unser erster Stop von unserer eigentlichen großen Reise. Morgen geht es weiter nach LA für zwei Tage und dann sammeln wir Svenni und Tim ein und fahren Richtung San Francisco.

 

 

 

 

 

 

 

Achja, so einsam war unser Felsen doch nicht:

Der Potato Chip Rock liegt nahe Poway.

Emi ist da!

25Dez2013

Seit letztem Freitag ist Emi hier bei mir in Carlsbad. Da wir nicht so viel Zeit haben, lade ich einfach mal ein paar Fotos von den letzten Tagen hoch!

Emi bei mir am Strand in Carlsbad.

Nachdem wir kurz am Strand waren und durch Carlsbad gedüst sind, haben Jason und ich Emi unsere Uni gezeigt!

Danach sind wir zum Pier von Oceanside.

Pelikane, die auf Mülleimer kacken.

Miafoto!

Abendsonne auf dem Pier.

Sonnenuntergang.

Emis erster Tag in Kalifornien war Jasons letzter Tag hier und so sind wir Abends noch einmal gemeinsam Essen gegangen. Gegen zwei Uhr ist Jason dann aufgebrochen und nach Europa zurück geflogen.

 

Sonntag sind Emi und ich nach San Diego gedüst. Von hier oben aus konnte man schön über La Jolla schauen!

Einsame Bank in La Jolla.

Bester Burger in San Diego (sogar das Brot herum war selbst gemacht!).

Wunderschönes Haus auf Coronado Island.

Emi aufm Weg zum Strand.

Wir haben bisher keinen Tag den Sonnenuntergang an der Küste verpasst!

 

Am Montag waren wir dann Stand Up Paddeln (STAND UP EMI!!)

In der Laguna von Carlsbad war es wärmer als am Meer und wir wurden nicht von hohen Wellen vom Board gerissen.

Beim Stand Up Paddeln konnte man auch gut sitzen!

Cooles Auto!

Sonnenuntergang in Encinitas am Strand.

Freche Mädchen klettern verbotenerweise aufs Life-Guard-Türmchen!

Hierzu muss man sagen, dass man in Amerika bei den Umkleiden immer warten muss bis ein Mitarbeiter einem die aufschließt. Emi wartet nicht gerne.

 

Weihnachten haben Emi und ich am Strand verbracht, um den Unterschied zu unserem traditionell bekannten Heiligabend noch deutlicher zu spüren.

Wir haben unsere Geschenke vor uns ausgebreitet, Plätzchen gegessen und waren sogar im Meer schwimmen (superkalt!).

Und alles ausgepackt!

Abends hat uns Conny zum Abendbrot eingeladen und unglaublich gutes weihnachtliches Essen gemacht!

Koreanisch klassisch am Tisch!

Zwischen Winter und Sommer

20Dez2013

Bevor ich von meiner letzten Woche schreibe:ALLES GUTE AN MEINE LIEBLINGSSCHWESTER, mit der ich in ihren Geburtstag REINSKYPEN durfte. 25 Jaaaaaaahre, BOAR!

 

Das letzte Wochenende war ich beim Big Bear snowboarden und habe mir mit 6 Freunden eine Hütte gemietet. Danach sind Jason und ich noch eine Nacht zum Joshua Tree Park gefahren, da der gleich um die Ecke war und sind anschließend nach Los Angeles in die Universal Studios. Wir hatten das totale Kontrastprogramm, da es auf dem Berg um die 0 Grad Celsius und es im Joshua Tree Park und anschließend in LA um die 30 Grad waren. Bevor wir Dienstag Abend richtig zu Hause ankamen, haben wir uns noch von zwei norwegischen Mädchen verabschiedet, die mit die letzten waren, die nun in ihre Heimat geflogen sind. Es war schon echt traurig, da wir mit den zwei Mädels viel unternommen haben und wir uns erst einmal nicht so bald mehr sehen!

Blick vom Skigebiet auf den Big Bear Lake. Der Schnee im ganzen Gebiet wird künstlich hergestellt und es war echt nicht besonders kalt beim Snowboarden. Interessant ist, dass der der See als natürliche Ressource für die Herstellung des Schnees verwendet wird und die Qualität der Pisten war echt gut.Merethe, Steffen, Kine, Jason und ich. Simon war auf dem Anfängerberg und deshalb leider nicht auf dem Bild.Svenni war durch Zufall auch von ihrer Uni aus aufm Big Bear und so sind wir ein paar Runden zusammengedüst!Wir habens Strahlen kam aus den Gesichtern bekommen, es war soooo schön!Foto mit der GoPro Kamera von einem Kumpel von Svenni.

Abendbrot am Kamin in unserer schönen kleinen Hütte.

Wir waren zwei Tage snowboarden und haben beide Skigebiete hierbei ausgetestet!

Am letzten Tag sind Jason und ich die Funpisten runtergedüst und haben Sprünge und Tricks geübt.

 

Am späten Nachmittag haben wir uns dann zum Joshua Tree aufgemacht. Endlos lange Straßen führten uns in den etwa 50 Meilen entfernten Joshua Tree Park.

Das schönste Auto der Welt!Wunderschöner Abendhimmel.

 

Dienstag Mittag kamen wir in LA in den Universal Studios an.

Alles war weihnachtlich dekoriert.Der Trolley, der uns zu einer 1-stündigen Studiotour inklusive 3D-Show und einstürzender Brücke mitnahm!Häuser im wilden Westen.Set vom Krieg der Welten.Stuntshow.Kurze Zeit später flog ein brennendes Flugzeug ins Wasser!Weihnachtsstimmung.

 

Jetzt geh ich mit Jason in ein Restaurant unseren letzten gemeinsamen Abend genießen. Morgen hole ich Emi vom Flughafen in LA ab und kanns kaum erwarten ihr meine Welt hier zu zeigen!

Semesterende

13Dez2013

Die letzten Tage waren Abschiedsabende mit meinen Freunden hier, da die meisten nun nach Hause fliegen. Dieses Wochenende fahren Simon, Jason, Kine, Steffen, Merethe und ich zum Big Bear snowboarden. Wir haben eine kleine Hütte dort gemietet und ich bin mal gespannt wie es sich anfühlt in Südkalifornien zu snowboarden!

 

Abschiedsabend.

Lecker Abschiedsessen!

 

 

So, ich düs nun los zum Big Bear!

Wo ist die Zeit?

12Dez2013

Uh. Gerade bin ich mit schwerem Herzen das letzte Mal zur Uni hin- und zurückgedüst. Hab das letzte Mal bei Ralphs geparkt und bin das letzte Mal in die Bibliothek um in der letzten Sekunde ein Paper zu beenden. Dieser Teil der Reise scheint vorbei zu sein und ich merke, dass ich noch lange nicht bereit dafür bin. Ich würde so gern noch einmal zurückspulen und die letzten Wochen noch einmal erleben.. aber ja, so ist das und ich werd die letzte Woche hier mit meinen Freunden einfach noch so intensiv wie möglich genießen. Am Wochenende fahren wir Snowboarden auf dem höchsten Berg hier in Südkalifornien! Und nächste Woche kommt Emi schon her und dann beginnt der zweite Teil meiner Reise, nämlich das wirkliche Erkunden und Reisen in Kalifornien! Emi, ich freu mich auf dich!!

 

Die letzten Tage waren voll mit Uni gefüllt (nachdem ich Sonntagmorgen festgestellt habe, dass ich echt langsam mal anfangen müsste). Meine Arbeit im Obdachlosenheim ist nun zu Ende und ich habe meine Abschlussarbeit über Brother Bennos eingereicht. Ich habs sehr genossen dort zu arbeiten, auch wenn es natürlich keine Arbeit ist, nach der man beflügelt oder tiefglücklich nach Hause kehrt. Man sieht schon viel Leid, aber es ist ein gutes Gefühl morgens 6 Uhr 30 im Obdachlosenheim zu stehen (denn die Uhrzeit schmerzt auch) und nützlich zu sein. Meine Abschlussarbeit ist für Organisationen, die auch mit Obdachlosen zusammenarbeiten und soll denen helfen eine gute Athmosphäre im Heim zu schaffen. Denn die Bedinungen in so vielen Obdachlosenheimen sind so schlecht und sogar Mitarbeiter behandeln ihre Gäste so abwertend, so dass Obdachlose bevorzugen auf der Straße zu leben als Hilfe in Anspruch zu nehmen. Und Brother Bennos hat mich echt beeindruckt: jeden Morgen wurde zusammen "gebetet" (nicht zu Gott, aber alle bedankten sich mit einem Gedicht bei Brother Bennos - wirklich jeder sprach mit) und alle Mitarbeiter waren so offen und freundlich dort. Ich hab mich selber immer so wilkommen gefühlt und denke, dass diese positive Energie eine große Wirkung auf jeden einzelnen Gast dort haben kann.

Meine Papers am Montag.

 

Gestern bzw heute Nacht habe ich mein letzten Videoprojekt beendet. Es ging darum, dass wir etwas von unserer Identität zeigen und ich dachte mir, dass ich mir selten so bewusst über mich war wie ich es hier in Kalifornien bin. Alles war neu als ich ankam und trotzdem spiegelt alles was ich mir hier aufgebaut habe und alles was ich bisher erlebt habe, so viel von meiner Persönlichkeit wieder! So zeige ich ein paar Clips über meine Erfahrungen hier und zu Beginn (da wir auch etwas von unserer Vergangenheit zeigen sollte) hab ich ein paar meiner Entscheidungen nachm Abi aufgemalt, die mir (wie die meisten wissen) sooooo schwer gefielen sind! Viel Spaß mit dem Video!

Link zu Vimeo: https://vimeo.com/81580233

Las Vegas

06Dez2013

Letzten Mittwoch sind wir nach Las Vegas gedüst und waren dort bis Samstag. Unsere kleine Gruppe waren Steffen, Kine, Jason, Tumai, Susanne, Esther, Agyness und ich. In letzter Sekunde haben wir noch einen Van für uns 8 bekommen und konnten alle zusammen fahren. Hach ja... Vegas war eine Erfahrung.. es war genial sich einmal in diesen Fluss von Prunk und Protz zu schmeissen und mitzuschwimmen. Die größte Limo der Welt vorm Hotel stehen zu haben, im bequemsten Bett im Venetian zu schlafen, im schönsten Pool auf einem Wolkenkratzer zu planschen und die wildesten Partys in rießen Clubs zu haben.. 

Wir waren noch flott unsere Lebensmittelversorgung (hauptsächlich flüssig) einkaufen und sind gegen Nachmittag dann endlich los. Der Verkehr war verrückt und so brauchten wir statt fünf ganze acht Stunden bis wir in Vegas ankamen.

 

Jason war so nett und fuhr den ganzen Weg nach Vegas und die letzte Stunde bevor wir ankamen, waren wir so aufgeregt (und angeglüht!).. die Stadt strahlte vor bunten Lichtern!

Angekommen in unserer Suite im Venetian haben wir uns schnell in unsere Kleidchen geschmissen und sind los in den ersten Club gelaufen.. die ganzen Erdgeschosse der Hotels sind voll mit Casinos und alle Hotels sind irgendwie miteinander verbunden, so dass wir nur einmal kurz eine Straße überquerten und größtenteils in Gebäuden zum Club liefen.

Der Club war eine rießige Poollandschaft mit kleinen VIP-Räumen an den Seiten, die mit Balkonen zu der Straße endeten. Überall gab es kleinere Bereiche und verschiedene Floors zum tanzen. Als Frau landet man ständig in den VIP Bereichen, wo Männer mit stolz geschwellter Brust auf einen warten und Drinks anbieten. Ich hab mir immer nur flott die Drinks gemopst und bin stolz zu meiner Gruppe zurück! Jason, Esther, Agyness und ich blieben bis der Club schloss (um 5 Uhr schon, ich war empört!!) und sind dann zurück ins Venetian. Das Bett dort war der Wahnsinn und das Bad strahlte einen von allen Seiten mit Lichtern und Spiegeln an!

Der nächste Morgen in einem Restaurant im Venetian. Ich aß nur eine Suppe, da mein Bauch etwas empört über die vielen gut-gemopsten Drinks aus den VIP Bereichen war..

Nach dem Essen machten wir uns auf das Hotel zu erkunden und landeten nach einiger Zeit dann endlich im richtigen Tageslicht. Das Hotel ist sooo rießig, es gleicht einer Stadt, denn überall sind verschiedene Shoppinggegenden, Casinos, Restaurants und Flüsse mit Bootfahrern!

Ein Minion, der sich auf den Arm nehmen lässt!

Und lecker Drinks, die die Zungen rot färben..

Beim Bellagio gab es alle 15 Minuten eine Wassershow mit italienischer Musik. Die Wasserfontänen schienen richtig zu der Musik zu tanzen, da sie sich so elegant bewegten.

Nacht Nummer 2. Ich hab mir extra Highheels für 12 Dollar gekauft, da man mit Flip Flops nicht in die Clubs reinkommt.. und die Schuhe schmerzten so, als hätten sie nur 5 Dollar gekostet!!

Casinomäßig gekleidet machten wir uns auf den Weg zum Abendbrot und waren danach in einer Bar tanzen in der zwei Musiker Klavier spielten und singen.

Am nächsten Tag hat sich die Gruppe etwas verteilt.. und ich bin mit Kine und Steffen im Venetian geblieben. Dort sind wir in die Einkaufspassagen um den Musikern dort zu lauschen.. über uns ist Fake-Himmel und wir waren so fasziniert, dass es so echt aussah! Danach waren wir noch kurz im Caesers Palace und staunten, denn alle Hotels sind so rießig hier.. und es ist sooo protzig alles!

Hab ich eingeparkt!

Agyness wird heiraten, wenn sie zurück in ihr Heimatland Schweden geht (als sie dieses Foto sah meinte sie: ach und Leute wundern sich, dass ich verlobt bin!).. wir haben einen Junggesellinenabschied für sie geplant und mussten sie für diese Party erst einmal wecken, da sie ab 20 Uhr in ihrem Bett eingeschlafen ist. In der letzten Nacht sind wir in ein anderes Hotel, da übers Wochenende selbst Hotels in Vegas (die vergleichsweise so billig sind) teurer werden!

Für Agyness haben wir eine gigantische Limo gemietet. Ich dachte, ich traue meinen Augen nicht als ich dieses Geschoss sah! In Vegas ist einfach alles ein wenig übertrieben! Und wir tragen unsere Junggesellin auf Händen.

In der Mega-Limo.

Der Club war genial und wir haben ein Jason-ist-glücklich-Foto geschossen! :D

Vorm Club (im Casino in einem Hotel, also nicht wirklich draussen) aßen wir Bretzel aus meiner Tasche und die Hälfte der Gruppe verabschiedete sich fürs Bett. Jason, Agyness, Esther und ich sind wieder zurück in den Club um der Nacht noch etwas abzugewinnen!

Und der letzte Morgen und unserer Abschied von Vegas.

 

Auf der Rückour stellten wir fest, dass es nur noch 3 gemeinsame Wochen sind. Danach wird jeder in eine andere Ecke der Welt düsen, manche bleiben noch kurz in Kalifornien wie ich und andere haben sogar noch ein Semester verlängern können. Hach, ich hab die kleine verrückte Gruppe von uns so gern gewonnen und bin schon sehr traurig, wie schnell die Zeit rennt.. 

 

 

Am Dienstag haben wir eine Überraschungsparty für Kine gemacht (die strahlend in unserer Mitte steht) und sie hatte sich so süß gefreut, als sie die Tür öffnete und wir alle Happy Birthday sangen!!

Und gestern Abend haben wir einen Weihnachtsabend in Kines Kino gemacht!

Svenni in SD

27Nov2013

Letztes Wochenende kam Svenni zu mir und ich hab ihr ein wenig von meiner Gegend hier und von San Diego gezeigt. Als sie Freitag Abend ankam sind wir direkt zum "Pizza Port" gefahren. Dort gibt es nicht nur rießen Pizzen, sondern auch gutes Bier und viele nette Menschen.

Pizza Carlsbad mit getrockneten Tomaten, Pesto und Artischocken. Und da wir zusammen immer so viel Glück haben, bekamen wir 10 Minuten später eine zweite Pizza aufs Haus.

Danach sind wir bei mir mitm Laptop ins Bett gehüpft und haben unsere Reise nach dem Semester geplant.

 

Am nächsten Morgen sind wir in das Carlsbader Outlet gefahren, welches einen ziemlich guten Ruf hat und von Svenni unbedingt mal getestet werden musste!

Hach ja.... wir wären beinahe dran vorbeigelaufen, hätte uns eine Mitarbeiterin nicht eine Schokoladenprobe in die Hand gesteckt. 5 Minuten später haben wir nicht nur vier mal mehr die Probe "gekostet", sondern den wahrscheinlich leckersten Schoko-Karamel-Milchshake der Welt gegessen..

Der Shake.. ich hab die Schale aufgehoben, ausgewaschen und werde sie mein Leben lang aufbewahren. Egal wie lecker man sich den Shake jezt vorstellen mag, er übertrumpf jede Vorstellung... Emi, Mutti, Paps - mit euch fahre ich hier noch einmal hin ;)

Mit frischen Mützen bewaffnet sind wir zur Seebrücke von Oceanside und haben uns den Sonnenuntergang angeschaut.Die kleinen schwarzen Punkte im Wasser sind Surfer.

Svenni beim Schaukeln.

Viele Menschen kamen an den Strand um die Abendstimmung mitzunehmen und als wir die Sonne so untergehen sahen und sich der Himmel schön verfärbte, haben wir immer wieder festgestellt wie glücklich wir sind, dass wir eine Zeit lang in Kalifornien leben können.

Abends sind wir zum Moonlight Beach gefahren in meiner Nachbarstadt Encinitas. Dort haben wir uns zu einem Feuer gesellt und zu Gitarrenmusik gehört. Es war wunderschön, über uns war der Himmel voller Sterne, man hörte das Meeresrauschen und der kalte Wind der vom Ozean her fegte, ließ sich nahe am Feuer so gut aushalten.

Die zwei Jungs, zu denen wir uns gesellten hatten eine eigene Band und so hörten wir die Nacht viele selbstgeschriebene Songs und waren tief glücklich über diese schöne Nacht.

 

Am Sonntag fuhren wir mit Jason und nach einem kurzen Abstecher zu meiner Uni nach San Diego in den Balboa Park. 

Santa Claus und seine Rentiere im Sommerurlaub.

Im botanischen Garten war es frischer als draussen und viele viele schöne Pflanzen gab es zu bestaunen.

Der Papagei hat mit mir geredet!!!

Strahlende Gesichter.

Am Silver Beach auf Coronado Island haben wir uns wieder den Sonnenuntergang angeschaut und die Reste unserer Pizza gegessen.

Nach dem Sonnenuntergang sind wir auf die andere Seite der Insel gefahren und haben uns die Skyline von SD angeschaut.

Und man muss sagen.. so eine rießen Skyline wirkt nur noch halb so groß, wenn man sie auf den Kopf stellt..

LA bei Svenni

21Nov2013

Von letztem Donnerstag bis Sonntag war ich Svenni in Los Angeles besuchen und wir haben ein wunderschönes langes Wochenende zusammen verbracht. Als ich am Donnerstag bei ihr ankam, haben wir uns gleich auf den Weg zum Hollywoodboulevard gemacht.

 Dort sind wir den "Walk of Fame" entlangspaziert und waren fasziniert, dass wir gerade wirklich auf dieser berühmten Straße sind. 

 Er sahh so echt aus!

Hier werden jedes Jahr die Oskars verliehen. Auf den Säulen des Ganges waren die besten Filme des jeweiligen Jahres aufgelistet und es gab viele kleine Geschäfte in der Mall.

Ein garnicht so kleines Geschäft war ein Süßigkeitenladen und die beiden Jungs haben uns gezeigt, wie Lollies hergestellt werden. Wir standen mit großen Augen eine halbe Stunde davor und durften immer wieder kosten!

Et Voilá! Das Endprodukt.

 

 

Danach sind Svenni und ich zum Hollywoodzeichen gefahren. An der Sunset Ranch angekommen, machten wir uns zum 45 minütigen Fußmarsch auf. Die Sonne stand schon tief und der Ausblick war von Beginn an genial. Wir konnten über LA schauen, sahen Downtown und sogar das Meer in der Ferne. Es war ein angenehmes Gefühl nur 10 Minuten vom Hollywoodboulevard entfernt, wo zuvor das Leben tobte, plötzlich in einer so natürlichen und ruhigen Umgebung zu sein. Auf dem Weg nach oben trafen wir kaum Menschen und einmal kamen uns Leute auf Pferden entgegen.

Als wir dann am Hollywoodzeichen ankamen, war das Gefühl schon echt besonders: das Zeichen hatten wir schon soooo oft im Fernsehen gesehen und nun saßen wir in Wirklichkeit unter dem Zeichen, schauten auf die rießengroße Stadt von LA und sahen die Sonne unter den Hollywood Hills untergehen.

Nachdem die Sonne weg war erglühte LA nach und nach in goldenem Licht. Wir sahen sieben Flugzeuge gleichzeitig über der Stadt und es war schon ein bedeutendes Gefühl über so eine rießen Stadt zu gucken und sich vorzustellen wie viele Menschen da leben.. So viele legendäre Geschichten wurden in dieser Stadt geschrieben und so viel Ruhm und Elend lebt dort auf einem Fleck. LA gehört zu der Stadt mit den gefährlichsten Gegenden und den ärmsten Ghettos der USA und ist gleichzeitig Heimat von den reichesten und berühmtesten Stars, die in den pompösesten Villen leben.

 

Am zweiten Tag hatte Svenni vormittags noch Uni und hat mich nach einer Campusführung (ihre Uni ist NOCH größer als meine hier in San Marcos - überall kleine Fastfood-Restaurants, ein rießen Fitnesscenter und soooo viele Gebäude) in die Bibliothek gebracht, mir einen Laptop in die Hand gesteckt und ich versuchte ein Paper für die Uni zu schreiben. Der Ausblick aus dem Fenster der Bibliothek war so schön (Berge, Palmen und Sonnenschein), dass ich mich nur schwer motivieren konnte.

Danach sind Svenni und ich zu den Warner Bros. gedüst, da Svenni nicht nur Karten für Two and a half Men ergattert hatte, sondern es sogar hinbekomme hatte, dass wir auf der "unlimited" Liste stehen und somit als erste Gäste hineinkommen. UND WIR WAREN DIE ALLERERSTEN die das Studio betreteten und konnten uns einen guten Platz aussuchen. Die Show von Two and a half Men war genial, wir haben so viel gelacht und Ashton Kutcher ist schon ein ganz netter Typ.. es war so ein komisches Gefühl, Gesichter, die man schon so oft im Fernsehen gesehen hat, dann doch in Live zu sehen. Man denkt, dass man den Menschen doch schon so gut kennt, obwohl er das erste Mal vor einem steht. Und als wäre der Tag nicht schon perfekt gewesen, steht am Ende des Abends Ashton Kutcher mit Mila Kunis (Black Swan) neben uns.

Gegen 22 Uhr haben wir dann Jason und einen holländischen Kumpel von ihm an deren Hostel eingesammelt und sind zu einer Dachterasse in LA Downtown gefahren. Schöner Ausklang des Tages, der Blick auf die Stadt war genial und die Atmosphäre sehr angenehm.

 

Nach einer sehr kurzen Nacht: Tag 3. Über Svennis Uni haben wir sehr preiswertes Ticket für einen der größten Vergnügungsparks der Welt bekommen. Jason und sein Kumpel waren wieder dabei und noch ein Freund von meiner Uni, Simon, kam dazu. Wir verbrachten den ganzen Tag im Vergnügungspark und ließen in unserem Körper ein paar Adrenalinbomben platzen! Ich stellte zum wiederholten Male fest, dass meine Höhenangst fast gegangen ist und hab zum ersten Mal Achterbahnfahren voll genossen!!

Gegen 19 Uhr sind wir zur Cheesecake Factory gefahren, welches ein sehr gutes Restaurant hier ist bei dem es genialen Käsekuchen gibt (Emi, da gehen wir dann auch hin!!!). Simon besitzt nen ziemlich flotten Cabrio und Jason hatte sich einen Mustang ohne Dach geliehen, so dass Svenni und ich mein Auto bei ihr abstellten und mit den Jungs fuhren. Und auch wenn die Haare nach jeder Fahrt kreuz und quer stehen ist es so ein schönes Gefühl in einem Auto ohne Dach durch die Nacht zu düsen! Svenni war so geflasht von Simons Fahrkünsten bzw seinem relativ PS-starken Auto, dass ihr Grinsen garnicht mehr aus dem Gesicht ging. Hach ja, war das schööön..

 

 

Und der letzte Tag. Die Jungs haben bei Svenni im Zimmer mit gepennt, da es abends dann doch so spät wurde und Hotels in LA sehr teuer sind! Jasons Kumpel ist dann zum Flughafen gedüst, Simon nach Hause und Svenni, Jason und ich zum Srand von Venice. Dort war so viel Leben an der Strandpromenda: überall Musik, Tänzer, kleine Shops, Menschen auf Rollerskatern, Basketballfelder mit Spielern, Skateboarder und mittendrin so viele interessante Menschen, die durch ausgefeilte Outfits und auffällige Verhaltensweisen versuchten auf sich aufmerksam zu machen. Bevor wir weiter nach Santa Monica düsten, saßen wir mit Trommlern am Strand und konnten unser Glück kaum fassen. Die Trommler begrüßten uns als wir uns zu ihrem Kreis gesellten, einige schüttelten unsere Hände, stellten sich vor und sie waren so herzlich aufgeschlossen. Und so bunt durcheinander gewürfelte Menschen aus verschiedensten Kreisen muszierten und tanzten da vor uns in der Sonne von Venice Beach.

Danach fuhren wir nach Santa Monica und ließen den Tag mit einem Sonnenuntergang auf der Seebrücke ausklingen...

Der Schlafpalast.

Fiese Mädchen. Haben versucht ein Fotos zu schießen, wo Jason schläft, da seine Augen immer wieder zufielen vor Müdigkeit. Hat nicht geklappt!

Zwei Minuten später kam das Frühstück für den Papageien. Lecker Eier und Früchte. Mham ham ham.

Abschied von Svenni. Gegen 19 Uhr sind Jason und ich dann zurück nach Haus gedüst!

Dont judge a book by its cover

20Nov2013

Media Production Numero 3: wieder ein Kurzfilm. Dieses Mal war unser Leitthema bezogen auf Stereotypen und bestimmte Vorurteile gegen diese. Seht selbst:

 

Wir haben uns überlegt alles aus der Sicht des Protagonisten zu filmen, der offensichtlich Dinge tut, die typisch männlich sind (Motorrad fahren, Chef bei Bauarbeiten sein, Gewichte heben und Bier trinken mit Kumpels). Zum Schluss zeigt sich, dass das kleine Kind nicht den Vater erwartet, sondern die Mutter.

Mein Wochenende bei Svenni in LA war sooo schön! Ich blogge am Donnerstag darüber, da mein Berg Hausaufgaben neben mir liegt und mir durchweg zuzwinkert, da er bearbeitet werden möchte.

Picknick am Strand von Carlsbad

13Nov2013

Gestern war ich mit Sangshin am Strand picknicken. Wir sind ein paar Meilen südlich vom Carlsbader Stadtkern gewesen, wo der Strand an einer Steilküste anliegt und kaum Menschen waren.

Wunderschöner leerer Strand.

Auf dem Weg nach unten zum Strand.

Gesichter ins Gestein gemeiselt.

Unser Deluxe-Picknick: Melone, Blaubeerkuchen, Brot mit Walnüssen und Hähnchen (sorry Mia!!). Sooo lecker!

 

Heute war ich morgens wieder im Obdachlosenheim arbeiten, habe mein Auto für die nächste Zeit registrieren lassen (alte Zulassung lief aus) und war bei einem Fotografen Fotos abholen. Er hatte zum Anfang meiner Zeit Fotos hier von mir geschossen, da er sein Portfolie ausbaut. Ich mag die Bilder nicht zu sehr, da sie unnatürlich sind und ich im Bikini am Strand bin. Aber ich kann mal ein paar hochladen, die okay sind. Als er heute für weitere Shoots gefragt hat, hab ich gedacht, dass es doch nicht sooooo mein Ding war und nein gesagt. Aber es hat Spaß gemacht!

 

 

Morgen habe ich einen ganz langen Tag Uni, nehme morgens noch ein Interview im Obdachlosenheim auf und gehe abends in das Heimkino von einem Mädchen aus Norwegen! Und am Donnerstag morgen schmeiss ich meine Kamera und Anziehsachen in mein Oldsmobile und düs zu Svenni nach LA bis Sonntag! YEAH!

Liebe Grüße ins kalte, kalte Novemberdeutschland!

Old Town San Diego & La Jolla Beach

11Nov2013

Am Wochenende war ich mit ein paar Freunden in dem alten Stadtkern von San Diego, dem sogenannten Old Town. Alles ist im wilden westlichen Stil gehalten und es gab viele kleine Häuser mit Spezialitäten und kleinen Bühnen, wo mexikanische Tänzer und Tänzerinnen tanzten.

 

Danach fuhren wir zu La Jolla Beach und blieben dort bis zum Sonnenuntergang.

Aussicht auf den Strand und die Stadt.

Wunderschöne Palmenpromenade.

Die beiden koreanischen Mädchen sind soo cool! Ich bin so froh die Erfahrung gemacht zu haben, dass ich mich mit zwei koreanischen Mädchen angefreundet habe. Ich dachte zuvor, dass die europäische und asiatische Kultur viel zu verschieden seien, um dass man sich wirklich so gut miteinander versteht. Vorurteil abgelegt.

In den Abendstunden kamen immer mehr Menschen zum Strand und brachten Feuerholz, kleine Grills und Decken mit sich. Leider waren genau an der Stelle, wo die Sonne am Horizont verschwinden sollte Wolken, so dass wir keinen richtigen Sonnenuntergang sahen.

Der Mond (der nebenbei gesagt den ganzen Tag "scheint").

Der Stadtkern von La Jolla.

Joshua Tree National Park

08Nov2013


Letztes Wochenende waren Jason und ich im Joshua Tree National Park. Es war das letzte Wochenende mit dem Motorrad! Nachdem wir eine halbe Stunde Richtung Norden fuhren und San Marcos hinter uns ließen, wurde das Motorrad plötzlich immer langsamer. Da wir auf der linken Spur des Highways waren und es sehr voll war, blieb uns nichts anderes übrig als auf dem schmalen Streifen neben der linken Spur auszutrudeln. Zum Glück kam dann eine Baustelleneinfahrt und wir haben das Motorrad unter einer Brücke im Baustellenbereich geparkt (hinter einer Art Leitplanke). Ja, und dann standen wir da und das Motorrad zog in keinem Gang mehr an. Nach ein paar Telefonaten hatten wir das unglaubliche Glück, dass uns der Motorradverleih nicht nur einen Abschlepper schickte, sondern auch ein neues Motorrad. Wir waren so erleichtert, dass wir die nächsten drei Stunden gut aushielten.

Motorradtausch!

 

Im National Park kamen wir gegen viertel 5 an und sind direkt in einen Laden, wo wir Zeltausrüstung zum Ausleihen reserviert haben.


Vollgepackt sind wir die letzten 20 Minuten ins Innere des Nationalparks gefahren und haben uns einen schönen Platz in der Wildnis ausgesucht. Direkt am Fuße eines aus Felsbrocken getürmten Berges haben wir unser Zelt aufgebaut, sind ein paar Meter noch oben geklettert und haben noch die letzten Strahlen vom Sonnenuntergang mitbekommen. Danach fuhren wir zurück in den Ort, aßen eine rießengroße leckere Pizza und waren auf unserer Rückkehr zum Zelt von den Sternen überwältigt. Ich hab noch nie in meinem Leben soooo viele Sterne gesehen! Als wir am Zelt ankamen, sind wir wieder auf den Berg geklettert und starrten so lange in die Sterne.. Wir waren fasziniert von der Stille, der Dunkelheit und den Sternschnuppen, die wir sahen. Wir entschieden uns für die restliche Nacht die Plane vom Zelt abzubauen, um somit immer noch einen Blick auf die Sterne zu haben.. und der Anblick war so schön, dass wir unsere Augen kaum schließen konnten die Nacht über.
Um halb sechs sind wir wieder aufgestanden, um uns den Sonnenaufgang anzugucken. Dieses Mal sind wir bis zur Spitze des Berges geklettert und hatten einen wahnsinns Ausblick. Nun war alles mucksmäuschen Still, nicht mal mehr das Surren der Heuschrecken war zu hören. Wir setzten uns auf den höchsten Felsbrocken auf dem Berg und warteten gespannt auf den Sonnenaufgang.


Die ersten Sonnenstrahlen des Tages erreichen die obersten Berggipfel.


Der Blick von unserem Berg aus auf den Sonnenaufgang.

Der Blick nach unten. Die Sonne malte lange Schatten unter die vielen (von oben aus gesehen) kleinen Joshuabäume. Und ich trage meine Norwegensocken, die ich von meinen lieben Eltern geschenkt bekommen habe (und die wahrscheinlich das wärmste Kleidungsstück sind, an das ich gedacht habe).


Auf unserem Rückweg vom Gipfel des Berges. Es hat unglaublich Spaß gemacht über (und unter) den Steinen entlang zu klettern.


Guter Tipp aus meinem Reiseführer: Hier bekamen wir ein klasse Frühstück und ich den wahrscheinlich leckersten amerikanischen Apfelkuchen, den man sich vorstellen kann!

Auf dem Gipfel des Key View Mountain. Von hier aus konnte man Meilenweit über den Nationalpark und über das anliegende Land schauen.

Blick zurück auf den Parkplatz.

Relativ trocken hier.

Eine Brücke gebaut! Und Jason musste mich abpflücken, da ich die Orientierung verloren habe, nachdem mein Kopf falschherum war.

 

Danach sind wir zu einer kleinen Wanderstrecke gefahren, die zum so genannten Bakers Dam führt.

Kurz vorm Damm.

Der Damm wurde vor vielen Jahren von Rinderzüchtern erbaut und fängt bis heute Frischwasser auf. Im Frühling führt der Damm mehr Wasser, aber wir waren trotzdem beeindruckt so eine kleine Wasseroase mitten im trockenen Nationalpark zu sehen.

Das Wandern durch die Landschaft tat gut. Und um den Barkers Dam herum waren viele kleine Schildchen aufgebaut, die etwas zu den Pflanzen und Tieren erzählten. Kurz bevor wir wieder heim fuhren, suchten wir uns noch einen großen Felsen in der Sonne und schliefen ein paar Minuten.

 

UND das schönste Ende des Wochenendes, welches ich mir hätte vorstellen können:

Halloween in Carlsbad

31Okt2013

Heute ist Halloween. Ich habe eben meinen letzten Satz meiner 10seitigen Hausarbeit geschrieben und freue mich, dass ich so eine gute Vorarbeit geleistet habe um ein schönes Wochenende zu haben. Abends war ich noch mit ein paar Freunden auf dem Farmers Market in Oceanside etwas essen (indisch). Danach saßen wir am Strand an einer Feuerschale und haben dem Feuerknistern und Meeresrauschen gelauscht. Meine Freunde sind dann zu einer Halloweenparty und ich zurück nach Haus um meine Hausarbeit zu beenden.

Jaaa, den ganzen Tag saß ich an meiner Hausarbeit und habe die ganze Zeit eine eintönige Melodie gehört, die ich nicht orten konnte und die sich in meinen Kopf und meine Ohren gebrannt hat (so tief, dass ich die Melodie noch auf dem Farmersmarket und am Meer hörte!!).

Auf meinem Rückweg hab ich mich auf die Suche nach der Melodie begeben.. hört selbst (und stellt euch vor ihr hört die Melodie für 10 Stunden am Stück)..

Haha, voll viele Amis geben sich so eine Mühe ihre Häuser in Halloweenparadiese zu verwandeln. Nachdem die Dunkelheit heut einbrach hab ich ständig Kinder schreien gehört, die wahrscheinlich von den übermotivierten Hausbesitzern halb zu tode erschreckt wurden :D

 

Jezt hüpf ich ins Bettchen. Gute Einschlafmusik hab ich ja zum Glück direkt vor meiner Tür..

Anza Borrego State Park

29Okt2013

Am Sonntag war ich mit Jason im Anza Borrego State Park, etwa 1 1/2 Stunden Fahrt von Carlsbad entfernt. Während es an der Küste am Sonntag richtig frisch und bewölkt war, lockerte sich der Himmel auf unserer Fahrt Richtung Osten schnell auf und es wurde immer wärmer. Der Highway 78 wurde von einer 3 spurigen Straße zu einer einspurigen und schlängelte sich durch die immer bergiger werdende Landschaft. Wir fuhren vorbei an Pferdeherden durch Dörfer, die sehr im westlichen Stil waren und wir begegneten vielen anderen Motorradfahrern. Die Strecke war perfekt fürs Motorrad und die Kurven machten eine Menge Spaß. Als wir im Park ankamen, waren wir umgeben von Bergen und Steppe.

Wir entschieden in einem Canyon wandern zu gehen und fuhren hierfür mit dem Motorrad abseits der geteerten Sraße in einen Sandweg. Ich dachte, dass es bestimmt eine Menge Spaß macht mit dem Bike offroad zu fahren, bis wir nach 1 Minute im Sand stecken blieben und nicht weiter kamen. So entschieden wir nach dem dritten "aus einem Sandloch schieben", dass wir zu unserer Wanderstrecke erst einmal hinlaufen müssen, was einen 30 bis 40 minütigen Fußmarsch beinhaltete. Wir waren mittelmäßig motiviert und trotteten mit 3 Wasserflaschen bewaffnet den Sandweg entlang bis uns nach einer halben Minute mitten aus dem Nirgendwo ein Auto entgegen kam und fragte, ob es uns bis zum Canyon fahren soll. JAAAA natürlich! Später bemerkten wir, dass wir wirklich Glück hatten, denn wir begegneten nur noch einer weiteren Person auf dem Parkplatz vor dem Canyon bei unserer Ankunft.

Das Pärchen klappte die Rückseite für uns wieder in die richtige Position, bat uns Wasser an und fuhr uns zum Canyon. Es war ein geniales Erlebnis in einem typischen alten Jeep durch die Wildnis zu fahren!

Angekommen beim Canyon. Ein kleiner Weg schlängelt sich zwischen den rießen Felsformationen durch und im Schatten war es dann auch garnicht mehr so heiss.

Da die Felsen an manchen Stellen so eng beieinander waren, konnte man ziemlich leicht hochklettern, was rießen Spaß gemacht hat.

Noch ein paar Eindrücke: (einfach das erste Foto an- und dann immer rechts klicken):

Im Jeep    

 

Auf der Rückfahrt waren wir noch in einem total niedlichen Restaurant essen, welches Apfelgerichte als seine Spezialiät auszeichnete. Zum Nachtisch aßen wir einen wirklich leckeren Apfelkuchen und sind glücklich nach Hause gedüst!

Los Angeles

26Okt2013

Gestern bin ich mit ein paar Freunden nach L.A. gedüst. Wir waren auf dem Farmersmarket in Hollywood etwas essen und anschließend in den Studios von Warner Bros., da unser Professor aus dem Media-Produktions-Kurs uns ein paar Plätze im Publikum einer Serie gesichert hatte. Die Serie heisst "mom" und ist von dem Produzenten von "Two and a half men" and "Big Band Theory" und in Amerika wird ihr ein großer Erfolg prophezeit. Es war sau interessant die Sets zu sehen und mit zu erleben wie so berühmte Serien produziert werden..rießen Kameras, die ganzen Ton- und Lichtassistenten, schön eingerichteten Räume und die Schauspieler! Es hatte etwas von einer Mischung von Theater und TV, da etwa 200 Leute im Publikum saßen, die die Schauspieler beobachteten und an den richtigen Stellen lachen mussten.

Hinfahrt!

Auf dem Farmersmarket.

San Francisco

24Okt2013

Vor genau einer Woche befand ich mich um diese Zeit mitten im Nirgendwo auf der Route 5, einem endlos langscheinenden Highway, der sich zwischen Wüstenlandschaften, Gebirgen und kleinen Farmeranwesen langfädelte. Ich bin mit meinem Kumpel Jason und einem Motorrad, welches er sich für einen Monat ausgeliehen hatte, nach San Francisco gefahren. Uns hielten alle für verrückt, dass wir mit einem Motorrad den fast 800 Kilometer langen Weg fahren wollen, aber ich wüsst kein besseres Fortbewegungsmittel für diese Strecke! Wir haben die typischen amerikanischen Tankstellen gesehen, die mitten im Nirgendwo auftauchten und an denen es nur eine Säule gab und weit und breit keine Häuser waren. Wir haben die ganzen Trucks gesehen, die auf der rechten Spur des Highways langtrotteten (und die uns aufhielten, wenn sie sich minutenlang überholten, da Truck Nummer Eins 2 km/h schneller war als Truck Nummer Zwei). Und wir haben auf unserer Reise das Gefühl gehabt die volle Ladung amerikanischer Landschaft und Endlosigkeit abzubekommen!

Startklar!

Erste Pause nachdem wir den Großraum Los Angelos hinter uns gelassen hatten. Von hier an fuhren wir rund 5 Stunden bis wir wieder mehrere Häuser auf einem Fleck sahen.

Kurz vor San José, welches 40 Minuten von SF entfernt ist und wo wir unser erstes Quartier hatten. Wir hatten eine super Lage und sind abends noch durch den Stadtkern gelaufen und waren essen. Am nächsten Morgen sind wir weiter nach San Francisco und stellten das erste Mal fest, dass es hier deutlich kälter als bei uns im Süden ist. Wir fuhren direkt als erstes über die Golden Gate Bridge, die am Morgen noch in vollem Nebel war, und wir konnten kaum fassen, dass wir wirklich in San Francisco waren.

 

Nachdem wir in einem Krabbenrestaurant Mittag essen waren sind wir zurück zur Golden Gate Bridge und hatten das Glück, dass der Nebel sich verzogen hatte. Superstolz sind wir mitm Motorrad gleich IN DEN PARK gefahren! Ein unheimlich witziger Kanadier hat einige Fotos von uns geschossen und uns eine lustige Anekdote über einen Deutschen und einen Holländer erzählt.

Beweisfoto für die Zukunft.

Von der anderen Seite konnte man nicht nur die Brücke, sondern auch SF Downtown sehen.

Hinter mir ist die Bucht von SF und auch das Zentrum ganz schwach zu sehen.

Ich brauch Gras.

Nachmittags sind wir auf den Coit Tower gegangen und konnten schön über SF schauen. Hier sieht man den Financial District.

Der Blick zur anderen Seite: Golden Gate Bridge und der Hafen der Stadt.

Die Straßen, die sich durch das bergige San Francisco ziehen.

Amerikanischer Schlitten.

Financial District in der Nacht.

Abends waren wir dann in Chinatown essen.

Und haben Wein getrunken, Brownies gegessen und sind in einen Club tanzen gegangen.

Als wir zurückkamen sind wir aufs Hoteldach gestiegen (darf man nicht, ABER die amerikanischen Filme haben uns inspiriert und hierbei seeeehr negativ beeinflusst). Wir hatten einen tollen Blick über die Dächer von San Francisco..


Am nächsten Tag sind wir ins berühmte Gefängnis von Alcatraz und da alle Karten für die Standardtour ausgebucht waren, "mussten" wir zusätzlich auf eine andere Insel namens Angels Island und somit eine Kombi-Karte kaufen.

Die Angel Island erwies sich als echter Geheimtipp, denn wir hatten von dort aus einen genialen Blick auf die Stadt und Alcatraz (nein, der Schatten vor Downtown ist kein Boot). Sind mit einem Trolley über die ganze Insel gefahren wurden und haben etwas geschichtliches Hintergrundwissen bekommen!

Danach sind wir mit dem Boot nach Alcatraz und waren inmitten von Segelbooten.

Downtown SF.

Auf Alcatraz.

Die Ausstellungen auf Alcatraz waren voll interessant. Zum Beispiel lebten die Familen von den Gefägniswächtern ebenfalls auf der Insel (das heisst die Kinder wuchsen auf einer kleinen Insel mit den gefährlichsten Gangstern der Welt auf).

Bei den eigentlichen Zellen gab es dann eine Audiotour, die wirklich gut gestaltet und interessant war.

Abends haben wir uns dann noch ein Feuerwerk angeschaut und waren in einem Zauberladen.

 

Von Sonntag morgen bis Montag Abend waren wir dann auf dem Rückweg und haben in Santa Barbara geschlafen. Wir haben die berühmte Route 1 genommen, die direkt an der Küste langführt und uns die schönsten Anblicke der Küste offenbart hat.

Bucht bei Carmel.

Die wunderschöne Küsenstadt Carmel, südlich von Monterey.

Auf dem Highway Number 1.

Surfen

16Okt2013

Gestern abend war ich mit Kendra und Jason surfen! Nachdem mein erster Surfkontakt nicht so funktioniert hatte, freue ich mich voll Kendra getroffen zu haben. Sie ist einfach klasse! Ein 20-Jähriges Mädchen, welches ihr Leben hier in Kalifornien so genießt, wie ich es auch tuen würde, wenn ich hier aufgewachsen wäre. Während ich viele Amis hier kennengelernt habe, die kaum zum Strand gehen oder garnicht so richtig schätzen, dass sie in so einer schönen Gegend wohnen, ist Kendra genau so, wie ich es mir vorher ausgemalt hätte. Sie geht mehrmals die Woche surfen, liebt das Meer und die Nationalparks hier in der Gegend und geht einmal jährlich in Mexiko oder Hawaii surfen. Sie ist voll mit Energie, aufgeschlossen und witzig. Und sie besitzt unzählige Boards und nen riesen Auto (müssen ja die Boards reinpassen)!

 

Das größte Board was sie gefunden hatte, gab sie Jason, der 2 Meter groß ist! Für mich hatte sie sogar einen Anzug und ein echt cooles Board.

 

Im Hintergrund sieht man, dass die Sonne schon sehr tief steht. Wir kamen erst so 17:30 am Strand an und hatten nur noch eine Stunde bis die Sonne unterging und es richtig kalt wurde. Aber es war unglaublich schön in den Abendstunden zu surfen.. Ich stand noch nie in dem Moment im Wasser, wo die Sonne mit dem Wasser eins wird und sich der Himmel über dem Meer orange färbt. Einmal ist neben mir genau ein Pelikan gelandet und saß dann neben mir ohne gleich wieder wegzufliegen. Kendra hat uns ein paar Fischersregeln erzählt, wie man messen kann, wann genau die Sonne untergeht. Cooles Mädel!

Jason, Kendra und ich bevor wir in die Wellen sprangen.

 

Nach dem Surfen: k.o., doch so glücklich! Jason und ich habens beide geschafft kurz zu stehen und ich hoffe, dass ich das nächste Mal meine erste Welle reite..

Media Production

15Okt2013

Filmen auf dem Campus. Letzten Sonntag haben wir ein Filmprojekt abgeschlossen und sind heute fertig mit dem Bearbeiten geworden. Von unserem Prof bekamen wir die Einschränkungen, dass wir einen Musikclip erstellen sollen, welcher für das Übermitteln einer bestimmten Nachricht typische Elemente einer Propaganda verwendet.

Et Violá! Sexual Education in America in the 1950s...

Svenni zu Besuch

12Okt2013

Am Wochenende kam Svenni zu mir, da Freunde von ihr nach San Diego fuhren und Carlsbad auf dem Weg lag! Für meine Verwandten: Svenja ist die Freundin, die gerade ihr Auslandssemester in Los Angelos verbringt und somit garnicht soweit entfernt von mir ist! Als ich sie auf dem Parkplatz sah, wo ihre Freunde sie rausgelassen haben, konnte ich garnicht richtig fassen, dass sie wirklich hier ist. Es war so unrealistisch ein so vertrautes Gesicht hier in Kalifornien zu sehen und es war so ein schönes Gefühl!

Erstes Foto nachdem ich Svenni vom Parkplatz eingesammelt hatte!

Svenni bei mir in Carlsbad am Strand.

Obwohl das Wasser mittlerweile sehr frisch hier geworden ist sind wir kurz ins Meer gesprungen!

 Woaaaa schickes Auto!

Nachdem wir ein paar Stunden am Strand in Carlsbad verbracht hatten, sind wir in ein Restaurant in Oceanside gegangen und haben superleckere mexikanische Burritos gegessen ;)

Eine rießen Rolle!

Am Moonlight Beach haben wir den Nachmittag bis zum Sonnenuntergang verbracht. Der Strand liegt nur 10 Kilometer südlich von Carlsbad und liegt an einer schönen Steilküste!

Kurz vorm Strand.

Kalifornisches Entspannen am Fuße der Steilküste.

Panorama vom Strand.

Svenni vorm Sunset.

Reunion, zwei glückliche Herzen <3

Letzte Woche Donnerstag sind Jason und ich zu einem Motorradverleih und haben ihm ein Motorrad für einen Monat ausgeliehen! Und abends kam er noch zum Moonlight Beach und hat Svenni auf der Rücktour für ein paar Kilometer mitgenommen. Sie hat sich sooooooooooooooo gefreut!

Romeo & Juliette

10Okt2013

Gerade komme ich von "The Last Goodbye", ein modernes Musical über Romeo und Julia und es war so gut!! Das Theater war im Balboa Park in San Diego in einer wirklich malerischen Kulisse und die Schauspieler sangen und tanzten erstklassig! Der Stil war sehr rockig und die Musik erfrischend modern. Wir waren sehr mitgerissen und unsere Erwartungen waren bei weitem übertroffen!

Vor dem Stück waren wir noch im Balboa Park spazieren, welcher voll mit Museen, Ausstellungen und historischen Bauten ist.

Schöne alte Wurzeln im Balboa Park.

Es gab viele veschiedene Themengärten im Park. Hier .. Überraschung.. ein Palm Tree Garden.

Der Blick nach oben.

Germany.

Auf der rechten Seite kommt das Old Globe Theater, wo das Musical stattfand.

Das Theater von außen. Das große Foto zeigt Romeo und Julia.

Die Kulisse und der Flyer zum Stück.

Merethe, Esther, Jason und ich.

Gute Lernathmosphäre schaffen

06Okt2013

Da es so schwer ist im Haus zu bleiben bei dem Wetter habe ich heute am Strand für ein Exam gelernt. 

Aber der Blick geradeaus..

..und der Blick nach rechts haben ein wenig abgelenkt..

assignments, assignments, assignments

03Okt2013

Die letzten Tage habe ich nichts spannenderes als meine Hausaufgaben erlebt. Nachdem ich mein Wochenende sehr genossen (und keine Gedanken an Uni verschwendet habe) musste ich feststellen, dass ich die Aufgaben hier immer noch etwas unterschätze. Es ist schon ein riesen Unterschied!

Nachdem ich Dienstag Nacht nur zweieinhalb Stunden geschlafen hab, bin ich morgens in die Bibliothek um meine Arbeiten zu beenden und neue Motivation zu finden! 10 Minuten vor der letzten Deadline war ich fertig mit allem. Punktlandung!

Den Abdruck auf meinem Finger hab ich seit Grundschulzeiten nicht mehr gesehen!! Ich habe ein 20seitiges Protokoll über den Inhalt eines Buches und meiner Meinung zu den Argumenten per Hand geschrieben. Und es war an sich eine tolle Erfahrung, da es schon ein großer Unterschied ist etwas handschriftlich zu verfassen oder es am PC zu schreiben. Die Aufgabe war passend zu dem Buch "The Shallows - What the Internet is doing to our brains" und lässt einen darüber nachdenken wie moderne Technologien wie das Internet uns beeinflussen.

Um 19 Uhr war der letzte Kurs gestern zu Ende und ich bin mit vier Freunden in ein Restaurant Wraps essen gegangen, da wir alle so froh waren, dass wir alle Assignments für diese Woche hinter uns haben!

Ach ja und der Shutdown in Amerika ist schon etwas eigenartiges. Während wir in vielen Fächern oft aktuelle Ereignisse diskutieren, schien kein Amerikaner so geschockt von dem Verwaltungsstillstand zu sein wie ich es war als ich davon gehört habe. Eigentlich wollte ich nächstes Wochenende im Joshue Tree Park wandern gehen, aber alle Nationalparks sind geschlossen! Mal gucken wann sich die Republikaner und Demokraten einigen und wie das weiter geht.. 

Seaworld

27Sept2013

Heute war ich mit ein paar Freunden in Seaworld! Sophie hatte mir in der ersten Woche hier eine Eintrittskarte geschenkt und so musste ich nicht den teuren Eintritt zahlen, sondern bin einfach durchspaziert! Ich war vorher etwas unschlüssig, ob ich nach Seaworld vllt so etwas denke wie "oh die armen Tiere", aber hatte eigentlich einen ganz guten Eindruck über die Bedingungen für die Tiere und der Tag war wirklich schön dort.

Kine und ihr Freund Steffen aus Norwegen, Jason aus Holland und Sangshin aus Korea nachdem wir mit einer Wasserachterbahn gefahren sind!

Pinguine.

Klasse Ambiente hinter der Bühne. Hier haben wir eine Seelöwenshow gesehen.

Ein Vogel und eine Seerobbe.

Dephinshow. Komisch wie Menschen auf die Idee kommen Tier zu dressieren und noch komischer, dass die Delphine auch wirklich all diese Kunststücke machen!

Da wir bei unserer ersten Aktion schon so nass geworden sind, wollten die Mädels nicht noch einmal in die Gefahr kommen richtig nass zu werden und so waren wir nur zu dritt bei der Wildwasserbahn.

Jason schüttet seinen Schuh mit Wasser aus. Während die Jungs komplett durchnässt waren, hatte ich wohl den besten Platz und blieb fast trocken!

Die letzte Show war mit Killerwalen und sehr beeindruckend, da die Wale so rießig waren und wieder alles taten, was von ihnen gewünscht war.

Netter Reminder, dass Haie beißen könnten.

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